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Schulentwicklung

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Smartboard-Fortbildung
Im Jahr 2006 stellte Dirk Heiss einen Antrag zur Anschaffung eines Interactive Whiteboards (IWB) für seine 6. Klasse, da Vergleichsstudien zwischen IWB und herkömmlichen Kreidetafeln größere Lerneffekte bei Schülern belegten, wenn sie mit IWBs unterrichtet wurden (QUELLE: Evaluation of the DCSF Primary Schools Whiteboard Expansion Project, DCSF and Becta). Für das Schuljahr 2007 wurden zwei IWBs der Firma SMART gekauft. Nach erfolgreicher Erprobung wurden dem Elternrat der DSK auf einer Sitzung die Möglichkeiten und Vorteile des IWBs demonstriert. Am selben Tag fasste der Elternrat unter Leitung von Yvette Küng den Entschluss, nahezu alle Klassenräume und Fachräume der Mittel- und Oberstufe mit neuen IWBs auszustatten und zusätzlich herkömmliche Whiteboards zu erwerben, die das Weiterarbeiten an der Tafel auch bei Stromausfall erlauben würden. Die herkömmlichen grünen Kreidetafeln wurden komplett entfernt – einerseits wegen des schädlichen Kreidestaubs für die Beamer, andererseits, um zu verhindern, dass das neue Medium nur schleppend zum Einsatz kommt. Finanziert wurde dieser bildungsfreundliche Kraftakt durch einen Großteil der Basareinnahmen.
Noch im selben Schuljahr 2007 erfolgten zwei schulinterne Fortbildungen zur Nutzung der IWBs durch Dirk Heiss, wobei auf die direkte Umsetzung von Unterrichtsinhalten mithilfe des neuen Mediums geachtet wurde, um die Möglichkeiten optimal für den Unterricht zu nutzen. 19 KollegInnen nahmen an diesen beiden Fortbildungen teil. Weitere Einführungen für die betroffenen Lehrkräfte gab es durch Vertreter der Firma SMART, die aber weniger auf unterrichtsspezifische Detailfragen abzielten. Es wurden hier neben der Nutzung des SMARTboards als Schreibtafel, sämtliche Symbole der Nutzungsoberfläche erklärt und ihre verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten demonstriert. Ebenso wurde auf die Nutzung der Abbildungen und z.T. fachspezifischen, fertigen Animationen der “Gallery” hingewiesen.
Herausforderungen, die zum Teil improvisatorisches Geschick erfordern, stellen bis zum heutigen Tag Strom- oder Serverausfälle dar sowie fehlende Computergrundkenntnisse im Kollegium, die aber für die umfassende Nutzung eines IWBs unentbehrlich sind.

Auf Wunsch einzelner Kollegen, die sich einen verstärkten Fortbildungsbedarf für die Nutzung der IWB wünschten, wurde im 2. Term 2008 eine schriftliche Umfrage durch die stellvertretende Schulleiterin, Christa Dietterle, durchgeführt mit dem Ergebnis, dass bei individuellem Bedarf innerhalb der Fachschaften Fortbildungen, Workshops und ein Wissensaustausch unter den Kollegen von den Fachschaftsvorsitzenden organisiert und durchgeführt werden sollten.
Im Februar 2009 wurde eine zweite Umfrage durchgeführt, an der sich 23 Kollegen beteiligten, die SMART-Boards in ihren Unterrichtsräumen haben. 12 der Befragten bezeichneten sich hinsichtlich der Nutzungskompetenz noch als Anfänger, 7 als fortgeschrittene Anfänger und 4 als Fortgeschrittene. Von allen Befragten wünschten sich 18 insgesamt weitere Trainings.
Um den verschiedenen selbst eingeschätzten Niveaustufen der Kollegen und den unterschiedlichen Zeitwünschen gerecht zu werden, wurden drei Trainingsangebote vorgeschlagen und von der GLK akzeptiert:

o        Fortbildung für Anfänger - jeden Freitag nach der Schule (Simone Machhadi)
o        Fortbildung für fortgeschrittene Anfänger - jeden Donnerstag große Pause (Andrea Springer)
o        Training für Fortgeschrittene - einmal im Monat (Dirk Heiß)